Verstreute Register werden ein Modell. Aus dem Modell folgen Verbindungen.
Konnektoren lesen die Quellen, harte Schlüssel führen sie zusammen, eine Ontologie gibt ihnen eine Form, und Regeln leiten daraus ab, was kein Register druckt. Jede Angabe nennt ihre Quelle; jede Folgerung nennt ihre Belege.

Von der Quelle zur Verbindung.
- Lesen
- Ein Konnektor liest eine Quelle so, wie sie veröffentlicht ist, und schreibt sie flach heraus, jede Spalte mit festem Typ. Er putzt nichts; was sich nicht lesen lässt, wird als Rückweisung gezählt, mit Stelle und Grund.
- Zusammenführen
- Zwei Einträge werden einer, wenn beide Register denselben Schlüssel drucken: eine Registernummer, einen LEI, eine Nummer im Lobbyregister. Namensgleichheit verbindet nichts. Zwei „Siemens“ in der Suche sind besser als eine falsche Zusammenführung.
- Formen
- Die Ontologie benennt, was es gibt: Rechtsträger, Person, Position, Beteiligung, Registrierung, Beauftragung, Zahlung, Einordnung. Jedes trägt eine Art, damit ein Eintrag immer sagt, was er ist. Eine Quelle fügt einen Wert hinzu, nie eine neue Form.
- Ableiten
- Eine Regel ist eine erklärte Abfrage über das Modell. Ihr Ergebnis ist eine Verbindung, die kein Register druckt, mit dem Namen der Regel, ihrer Version und den Belegen, die sie las. Eine Quelle gewinnt immer gegen eine Regel.
- Zeigen
- Ein Dossier zeigt alle Angaben zu einem Eintrag mit Quelle und Tag; eine Übersicht zeigt, was sich bewegt hat und was neu abgeleitet wurde.
Drei Grenzen.
- Personen
- Eine Regel liest keine Angabe über eine Person und schreibt keine Zahl und kein Urteil auf sie. Keine Punktzahl, kein Ranking, kein Verdacht.
- Quellen
- Eine Regel überschreibt nichts, was eine Quelle schrieb. Schreibt eine Quelle auf eine abgeleitete Verbindung, weicht die Regel.
- Geburtsdaten
- Ein Geburtsdatum aus einem Register dient allein der Zuordnung zweier Einträge zu einer Person und wird nie gezeigt.